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TSV Schwabmünchen – Damen 18:13 (6:11)TSV Schwabmünchen – Damen 18:13 (6:11)
21.02.2018 Facebook | Teilen
Unglückliche Niederlage für die Tiger-Damen in Schwabmünchen

Am Sonntag, den 18.02.2018, trat das Team des TSV 1871 Augsburg zur ungewohnten Mittagszeit die Reise zum TSV Schwabmünchen II an. Bereits in der Hinrunde zeigte sich den Zuschauern ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die 1871er letztendlich dennoch geschlagen geben mussten. Auch dieses Mal blieben die Punkte nach einem nervenaufreibenden Spiel leider bei einem Endstand von 18:13 in Schwabmünchen.

Erneut sah man sich, angesichts der voll besetzten Schwabmünchner Spielerbank, der Herausforderung gegenüber mit minimalem Wechselpotential 60 anspruchsvolle Minuten zu bestreiten. Das Ziel der Tigerladies war es konzentriert und konsequent zu spielen, um die Kräfte über die volle Spielzeit zu halten. Dies gelang in der ersten Halbzeit hervorragend, sodass die Tiger-Damen mit 0:3 in Führung gehen konnten und die Schwabmünchnerinnen damit sichtlich überraschten. Erst in der 16. Minute gelang den Gastgebern der erste Anschlusstreffer zum 4:5. Dank der konsequenten Abwehr der 1871er war es den Schwabmünchnerinnen aber weiterhin nicht möglich Angriffe strukturiert aufzubauen, was zu weiterer Unkonzentriertheit und zahlreichen Fehlpässen auf führte. Diese Chancen wussten die Tigerladies im Angriff gut zu nutzen, sodass man sich mit einem unerwartet deutlichen Halbzeitstand von 6:11 in die Kabinen verabschiedete.

Coach Micha nutzte die Halbzeitpause, um die verschiedenen Spielmöglichkeiten mit den Tiger-Damen zu diskutieren. Vielleicht fehlte in dieser Ansprache allerdings der nötige Nachdruck, um die Mädels auf Siegeskurs zu halten, denn bereits neun Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit erzielte der TSV Schwabmünchen, fast ausschließlich durch Tempogegenstöße, den Ausgleich zum 12:12. Die Schwabmünchnerinnen zeigten sich jetzt deutlich konzentrierter im Angriff, wohingegen sich auf Seiten der 1871er nun vermehrt Unzulänglichkeiten einschlichen und die Tigerladies nahezu keinen Ball mehr im gegnerischen Tor unterbrachten. Dennoch gelang es den Gastgeberinnen erst in der 50. Minute mit 14:13 in Führung zu gehen, welche sie bis zum Ende der Partie in einen deutlichen 18:13-Sieg ausbauten.

Angesichts dieses Punktverlusts traten die Damen sichtlich niedergeschlagen den Heimweg nach Augsburg an. Offen bleibt die Frage, was der Grund für die anhaltende Serie der knappen Niederlagen der Tiger-Damen ist und wie man eine solche Partie derart aus der Hand geben konnte. Diese Frage muss bis zum nächsten Wochenende dringend geklärt werden, um am Samstag, den 24.02.2018, auswärts gegen den TSV Meitingen nach dem Unentschieden der Hinrunde endlich wieder komplett überzeugen zu können.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Holtz (TW), Leßmann (2), Lichtenstern (1), Wagner (1), Schwemmreiter (3), Heiß, Pogacias, Schmatkow (1), Höfner (5)
Angelegt von Stephanie Lichtenstern am 21.02.2018 22:30
TSV Schwabmünchen - TSV 1871 Augsburg 33:15 (15:9)TSV Schwabmünchen - TSV 1871 Augsburg 33:15 (15:9)
12.02.2018 Facebook | Teilen
Rumpftruppe konnte gegen Schwabmünchner Tempohandall nichts ausrichten

Das letzte Auswärtsspiel führte die Augsburger Tigers am Samstag, den 10.02.2018, zum TSV Schwabmünchen, der aktuell auf Tabellenplatz Zwei hinter dem TSV Haunstetten II rangiert und sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Landesliga macht. Dies untermauerten die Gastherren eindrucksvoll in einem temporeichen Handball-Faschingsspiel, da die Augsburger mit nur einem Ersatzspieler und ohne etatmäßigen Torhüter anreisten. Somit war die Rollenverteilung klar vergeben und man konnte lediglich auf Schadensbegrenzung hoffen. Am Ende stand ein 33:15 Erfolg für den TSV Schwabmünchen auf dem Papier.

Die nächste Aufgabe im harten Abstiegskampf stand den Männern von Lubos Urban am Faschingswochenende beim Aufstiegsaspiranten TSV Schwabmünchen bevor und wurde durch die sehr dünne Personaldecke zusätzlich erschwert. Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle und terminlichen Überschneidungen führten sogar dazu, dass Patrick Kasten gezwungenermaßen sein Comeback als Torhüter feiern durfte und diese Herausforderung für seine Möglichkeiten auch hervorragend meisterte. Wenngleich sein Schwabmünchener Kollege nach dem Abpfiff scherzhaft meinte, er sei der schlechteste Torwart der Liga. Auch das Fehlen von Marek Hustý im Rückraum machte sich erneut bemerkbar, da seine Durchschlagskraft spürbar fehlte.

Die Gastgeber verliehen ihrer Vormachtstellung unmittelbar Nachdruck, denn von Beginn an legten sie einen rasanten Tempohandball vor, dem die Augsburger Jungs früher oder später nicht mehr folgen können sollten. Bereits nach wenigen Minuten lagen die TSVler mit 6:1 in Führung und die Augsburger konnten ihre wenigen, nach endlos langen Angriffen erzwungenen, Möglichkeiten zumeist nicht mit Erfolg abschließen und im Gegenzug direkt der Ersten Welle der Truppe von Coach Marcus Wuttke hinterherrennen. Mehrmals gelang es zwar die Steilangriffe abzufangen, doch erhielt man hier von den beiden Schiedsrichtern direkt Zwei-Minuten-Strafen. Nach der eigenen Auszeit gelang es kurzzeitig wieder auf 9:6 zu verkürzen, doch die Gastgeber schalteten bis zur Halbzeit wieder ein bis zwei Gänge noch oben, sodass die Pausenführung von 16:9 vollkommen verdient war.

Coach Urban mahnte seine Spieler in der Halbzeitansprache dazu, nicht nachzugeben und sich nicht weiter überrennen zu lassen, obwohl man zahlenmäßig mit der Ersatzbank der Heimmannschaft nicht mithalten konnte und folglich geduldiger im Angriff agieren musste. Zu geruhsam durfte man es im Spiel nach Vorne jedoch nicht angehen, da die beiden Unparteiischen diese Zeitverschleppung unmittelbar mit passivem Spiel ahndeten und somit die Angriffe der Tigers verkürzten.

In den zweiten 30 Minuten bot sich ein ähnliches Bild wie vor der Halbzeit. Schwabmünchen stürmte weiterhin druckvoll und mit ungeheurer Geschwindigkeit auf das Tor von Ersatzkeeper Patrick Kasten und die Augsburger waren bemüht die drohende Niederlage in Grenzen zu halten. Letztenendes reichten sechs erzielte Tore nicht den Abstand zu halten und die torhungrigen Schwabmünchner Spieler gingen die erste und zweite Welle unentwegt bis zum Ende des Spiels. Die Urban-Jungs versuchten zwar dagegen zu halten, obwohl einige Spieler auch auf, für sie ungewohnten Positionen eingesetzt wurden. Dadurch entstand zusätzliche Konfusion in den eigenen Reihen und man konnte sogar die Spielfeldmaße nicht mehr richtig einschätzen, was unverzüglich zu Ballverlusten führte. Dass dem einen oder anderen Spieler die Entscheidungen der Unparteiischen irgendwann zu viel wurden, äußerte sich am Ende in einem Wortgefecht, welches damit endete, dass Maximilian Kranz knapp zwei Minuten vor Ende der Partie das Feld mit der roten Karte frühzeitig in Richtung Kabine verlassen musste. Dies war sichtlich Ausdruck der Verzweiflung, welche sich ob der Personalsituation und der eigenen Unzulänglichkeiten einstellte. Positiv hervorzuheben ist, dass sich Manuel Feistle erneut als erfolgreichster Torschütze auf Seiten des TSV 1871 Augsburg hervortun konnte und auch Julian Brodmann das Tor öfter traf als in den Spielen zuvor. Nach 60 ruhmlosen Minuten beendeten die Herren in Schwarz das Spiel mit dem Endstand von 33:15 für den TSV Schwabmünchen, welcher sich durch diesen Pflichtsieg weiter alle Chancen auf einen Aufstieg in die Landesliga bewahrt. Dank einer engagierten Mannschaftsleistung konnte man verhindern, dass die Niederlage in einen richtigen Kantersieg ausartete und man sich vollends als Karnevalstruppe präsentierte.

Dass die Mission Klassenerhalt nun bei nur nur noch vier verbleibenden Spielen nahezu als gescheitert bezeichnet werden kann, ist nach dieser deutlichen Schlappe nicht mehr von der Hand zu weisen. Dennoch gilt es sich zumindest würdig aus der Bezirksoberliga zu verabschieden und die weiteren Spiele mit vollem Einsatz und als geschlossene Mannschaft anzugehen, sodass vielleicht doch noch ein Wunder geschieht. Vorerst muss man sich mit dem letzten Tabellenplatz mit drei Punkten Rückstand zu einem Nichtabstiegsrang begnügen. Das nächste Spiel der Augsburger Tigers findet nach der Faschingspause am Samstag, den 24.02.2018 um 19.30 Uhr beim Kissinger SC statt.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Kasten (Tor), Kranz (2), Koppe B. (1), Brodmann (4), Voit (1), Reisner, Bossauer (2/2), Feistle (5).
Angelegt von Felix Reisner am 12.02.2018 10:49
Damen – TSG Augsburg II 17:20 (9:11)Damen – TSG Augsburg II 17:20 (9:11)
08.02.2018 Facebook | Teilen
Erneut knappe Niederlage für die Damen

Am Samstag, den 03.02.2018 galt es für die Damen des TSV 1871 Augsburg in der heimischen Halle am Meierweg gegen einen gut bekannten Gegner die ersten Punkte im neuen Jahr zu einzufahren. Da man im Hinspiel gegen die TSG Augsburg eine denkbar knappe Niederlage hinnehmen musste, waren alle Mädels hoch motiviert dieses Mal zu punkten. Doch dieser Erfolg blieb den Tiger-Ladies einmal mehr nach einer knappen Partie mit einem Endstand von 17:20 verwehrt.

Schon vor Beginn des Spiels war klar, dass ein Sieg kein leichtes Unterfangen werden würden, denn man sah sich einer voll besetzten Bank auf Seiten der TSG Augsburg gegenüber. Mit einer absoluten Notbesetzung von lediglich acht Spielerinnen inklusive Torwart standen den Damen kräftezehrende 60 Minuten bevor. Diese Schwäche wollte man auf dem Spielfeld mit dem nötigen Kampfgeist wieder wett machen. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich den zahlreichen Zuschauern ein Kräftemessen auf Augenhöhe, bei dem sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen konnte. Dank einer agilen Abwehrarbeit und kontrollierten Angriffen ergaben sich für die Damen, trotz der aggressiven Manndeckung auf Heike Höfner, schöne Torchancen, die allerdings oft nicht konsequent genutzt werden konnten. Mit einem Halbzeitstand von 9:11 verabschiedeten die Teams sich in die Kabinen.

Nach ein paar wenigen Änderungen in der Aufstellung begann die zweite Halbzeit für die Tiger-Damen eher durchwachsen, sodass die ersten drei Tore nach der Pause ohne Gegentreffer auf das Konto der Gäste gingen. Diese schafften es den Vorsprung zeitweise sogar auf fünf Tore auszubauen, bis sich das 1871-Team eines Besseren besann und diesen Vorsprung nahezu ausglich. Beim Spielstand von 16:17 war der Ausgang der Partie in der Schlussphase erneut vollkommen offen. Letztlich fehlten den Tiger-Ladies allerdings der letzte Biss und das nötige Quäntchen Glück, um das Spiel noch zum Positiven zu wenden. Mit 17:20 musste man sich deswegen leider erneut gegen die TSG Augsburg geschlagen geben. Dennoch hat sich wieder gezeigt, dass die 1871-Mädels durchaus auch mit den Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können.

Die nächste Chance dies einmal mehr zu beweisen bietet sich am 18.02.2018 beim Auswärtsspiel gegen den TSV Schwabmünchen. Für die Tigerdamen wird es Zeit die Serie der knappen Niederlagen zu beenden und diese endlich in Zählbares umzumünzen.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Freter (TW), Holtz (1), Dobberstein (1), Höfner (5), Schwemmreiter (2), Pogacias, Schmatkow (4), Wagner
Angelegt von Stephanie Lichtenstern am 08.02.2018 22:26
TSV 1871 Augsburg – TSV Gersthofen 20:21 (19:9)TSV 1871 Augsburg – TSV Gersthofen 20:21 (19:9)
04.02.2018 Facebook | Teilen
Tigers-Fluch der knappen Niederlagen hält auch im Derby gegen Gersthofen an

Am vergangenen Samstagabend bestritten die Tigers das Rückspiel gegen den Lokalrivalen TSV Gersthofen, mit dem man aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hatte und diese begleichen wollte. Trotz starken Starts musste man die Punkte nach einer erneut knappen 20:21-Niederlage an die Gäste abgeben.

Unmittelbar vor Beginn des Derbys erhielten die Handballer des TSV 1871 Augsburg die niederschmetternde Diagnose zur Verletzung (Ruptur von Kreuzband und Meniskus) des erfolgreichsten Rückraumschützen Marek Hustý und somit hatte man diesen langfristigen Ausfall auch gegen den TSV Gersthofen zu kompensieren. Dass die Spieler von Lubos Urban keinesfalls geschockt waren, zeigte sich am sehr strukturierten Angriffsspiel in den ersten 13 Minuten, welches in einer 7:2-Führung resultierte.

Nach der Auszeit der Gastmannschaft erlitt das Spiel einen kleinen Bruch und diese konnte sich auf zwei Tore Abstand heranarbeiten. Die Abwehraktionen der 1871er ließen in dieser Phase des Spiels an Aggressivität missen. Die vom Trainer geforderte offensive Deckung der Außenspieler war nicht effektiv genug, weswegen dieser in der eigenen Auszeit kurz vor der Pause eine klare Körpersprache einforderte. Wach gerüttelt von diesen Worten agierten die Augsburger aktiver im Defensivverband und konnten sich bis zur Halbzeit einen Vorsprung von vier Toren herausspielen, den es in der zweiten Halbzeit auszubauen galt. Beim Spielstand von 13:9 für den TSV 1871 Augsburg schickten die Schiedsrichter die beiden Teams in die Kabinen. In der Pausenansprache mahnte Trainer Urban seine Männer zur Gelassenheit und zu einer besseren Chancenverwertung, da doch einige Würfe neben das Tor gingen.

Wie aus zahlreichen Partien dieser Saison bekannt, konnte man die guten Vorsätze für die nächsten 30 Minuten nicht direkt umsetzen und verfiel in den nahezu obligatorischen Tiefschlaf nach dem Pausentee. Andreas Polz (TSV Gersthofen) nutzte dies gnadenlos aus und netzte in der Folgezeit weitestgehend nach Belieben ein. Dies ist sicher auch auf eine offensive Deckungsvariante mit Patrick Kasten zurückzuführen, dem aufgrund der aufreibenden Arbeit vor der Abwehr sichtlich die Puste ausging. Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel bescherten den Gästen aus Gersthofen zudem leichte Ballgewinne und von den Außenpositionen konnten diese mehrmals zum Torerfolg gelangen.

Nachdem die Gäste nach 46 Minuten zum 17:17 ausgeglichen hatten, entwickelte sich ein Schlagabtausch auf einer Höhe. Die Führung wechselte im Minutentakt zwischen beiden Mannschaften hin und her, wobei eben erwähnter Patrick Kasten die Augsburger mit seinen Toren in der Partie hielt. Fünf Minuten vor Spielende lautete der Spielstand 20:20. In der Schlussphase fällten die bis dato gerechten Unparteiischen leider eine gravierende Fehlentscheidung. Vor der Auszeit der Gäste zeigten sie passives Spiel an, nach dem Ablauf der taktischen Unterbrechung jedoch wurde dieses Zeitspiel irrtümlicherweise aufgehoben, wodurch die Augsburger um einen potenziellen Ballgewinn gebracht wurden und den Angreifern ein neuer Angriffsversuch geschenkt wurde.

Wie aus mehreren anderen Begegnungen bereits bekannt, fehlte den Augsburger Handballern letzten Endes das Quäntchen Glück das es braucht, um auch solche Partien für sich entscheiden zu können, denn sechs Sekunden vor Abpfiff gelang es dem Gersthofener Matthias Braun den finalen Treffer zum 20:21 zu erzielen. Den letzten Versuch ein Unentschieden zu erzwingen vergab Moritz Veit jedoch, denn der in der zweiten Halbzeit sichtlich warmgeschossene Keeper der Gäste konnte diesen Wurf entschärfen. Generell kann man die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse als eine Ursache der zweiten Derbyniederlage anführen.

Nach dieser neuerlichen Pleite braucht die erste Herrenmannschaft bei verbleibenden fünf Spielen ein Wunder, um nicht den Gang in die Bezirksliga Schwaben antreten zu müssen. Das nächste Kräftemessen findet am 10.02.2018 um 18.00 Uhr beim gegenwärtigen Tabellenführer TSV Schwabmünchen statt. Im Hinspiel war man den Gästen aus dem Augsburger Umland mit 20:26 unterlegen. Für die Lubos-Schützlinge heißt es, trotz der Derbyschlappe an den spielerischen Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele anzuknüpfen, um dem, der Tabellensituation nach schier übermächtigen Gegner, vielleicht doch die Punkte abluchsen zu können.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Väth, Winkelbauer (beide Tor), Kranz, Koppe B., Brodmann (1), Kasten (7/2), Voit (1), Stiegelmair, Reisner, Schubert, Bossauer (3/2), Koppe M., Adolph (4), Feistle (4).
Angelegt von Felix Reisner am 04.02.2018 13:55
VSC Donauwörth - TSV 1871 Augsburg  23:28 (11:15)VSC Donauwörth - TSV 1871 Augsburg 23:28 (11:15)
28.01.2018 Facebook | Teilen
Augsburger siegen im Kellerduell gegen Donauwörth

Das Spiel der beiden bislang schwächsten Teams der Bezirksoberliga fand am Sonntag, den 28.01.2018, zwischen dem VSC Donauwörth und dem TSV 1871 Augsburg statt. Nach 60 Minuten konnten sich die Gäste aus Augsburg für die im Hinspiel erlittene Blamage revanchieren und als Sieger das Parkett verlassen. Das Spiel endete mit 23:28 für die Gastmannschaft.

In den ersten Minuten der Begegnung tasteten sich beide Mannschaften gehörig ab und infolgedessen waren auf Seiten der Gäste nach nur sechs Spielminuten alle Verwarnungen ausgeschöpft, sodass zu befürchten war längere Zeit in Unterzahl agieren zu müssen. Keines der beiden Teams konnte sich zu diesem Zeitpunkt entscheidend absetzen. Die neu formierte Abwehr der Augsburger Jungs tat sich zunächst etwas schwer die Angriffsbemühungen der Gastgeber zu unterbinden und auch im eigenen Positionsspiel kamen einige Bälle aufgrund von Unkonzentriertheiten nicht an. Erst nach rund 18 Minuten war die erste Führung für die Augsburger Tigers zu verzeichnen. Durch effektiv vorgetragene Spielzüge, die Eduard Bossauer gekonnt einleitete, konnte man den Abstand zu den Donauwörthern drei Minuten vor der Halbzeitpause erstmals auf fünf Tore Unterschied bringen. Nach einer gewöhnlichen Offensivaktion musste Goalgetter Marek Hustý allerdings verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen und konnte auch nicht zurückkehren. Nach diesem herben Verlust, waren die Gäste zunächst etwas konsterniert und es bedurfte der Pausenansprache von Coach Lubos Urban, um den unbedingten Siegeswillen aufrecht zu erhalten. Beim Spielstand von 11:15 wurden die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte war nichts davon zu spüren, dass man einen Leistungsträger verloren hatte, denn Maximilian Kranz drehte nun so richtig auf und erzielte binnen weniger Minuten zwei wichtige Tore. Auch Eduard Bossauer zeigte sich treffsicher von der Sieben-Meter-Linie. In der Defensive konnte man sich dank einer funktionierenden Doppelung der Angreifer festigen, wobei sich vor allem Moritz Voit als Bollwerk herausstellte. Nach 42 Minuten Spielzeit hatte sich ein Fünf-Tore-Vorsprung gefestigt, sodass der Trainer der Donaustädter zur taktischen Auszeit griff, um seine Truppe neu einzuschwören. Dies hatte offenbar Wirkung, denn nach nur wenigen Minuten und einem dubiosen Wechselfehler der Augsburger Torhüter, konnten die Gastgeber auf 19:21 verkürzen und das Spiel war wieder offen. Zum Glück ließen die Tigers zu diesem Zeitpunkt nicht locker. Man besann sich einer konsequenten Deckung und Patrick Kasten agierte als gefährlicher „Indianer“ vor der Abwehrreihe und verwirrte die Angreifer, wodurch diese mehrere Fehlwürfe auf das Tor von Elias Winkelbauer abgaben. Schnell konnte man diese Nachlässigkeiten des Tabellenletzten nutzen und wieder mit vier Toren in Front gehen. Nach 52 Spielminuten nahm Trainer Lubos Urban die Auszeit, um seine Jungs für die letzte Phase der Partie einzustellen, denn man wollte sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen und den ersten Sieg seit unglaublichen acht Spielen einfahren. In den Schlussminuten taten sich beide Teams nichts mehr, da die Unparteiischen es durch zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen nicht mehr zuließen, dass alle Akteure mitwirkten. Den Schlusstreffer zum 23:28 zugunsten des TSV 1871 Augsburg erzielte Patrick Kasten per Strafwurf. Letztenendes fand das Spiel einen verdienten Sieger. Es wird sich herausstellen, ob man weitere Spiele auf die Dienste von Marek Hustý verzichten muss.

Die erste Herrenmannschaft bewies mit diesem Sieg endlich, dass sie das Handballspielen nicht gänzlich verlernt hat und verschafft sich zumindest etwas Luft vor der roten Laterne. Dass dieses Erfolgserlebnis das Prädikat „Pflichtsieg“ trägt steht außer Frage. Nun bedarf es eines neuerlichen Kraftaktes, um am kommenden Wochenende im Derby gegen den TSV Gersthofen die knappe Hinspielniederlage wettzumachen und weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln. Anpfiff zu dieser prestigeträchtigen Begegnung ist am Samstag, den 03.02.2018 um 19.30 Uhr in der Halle am Meierweg. Doch bevor die Männer das Parkett betreten, hat das Damenteam ab 17.30 Uhr die TSG Augsburg II zu Gast und hofft dem Drittplatzierten mit einem Heimerfolg die Punkte abnehmen zu können. Sowohl die Handballherren, als auch die Handballdamen freuen sich über zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Väth, Winkelbauer (beide Tor), Kranz (4), Koppe B., Brodmann, Kasten (6), Voit (3), Koppe M., Reisner, Schubert (1), Bossauer (3/2), Feistle (4), Hustý (7/3).
Angelegt von Felix Reisner am 28.01.2018 20:11
TSV Göggingen – Damen 20:18 (11:10)TSV Göggingen – Damen 20:18 (11:10)
28.01.2018 Facebook | Teilen
Der Überraschungssieg blieb den Damen leider verwehrt

Nach einer langen Winterpause ging die Saison für die Damen des TSV 1871 Augsburg am 27.01.2018 endlich in die nächste Runde. Nachdem man sich gegen den viertplatzierten TSV Schwabmünchen II noch im Dezember trotz starker Teamleistung mit 17:21 geschlagen geben musste, traten die Tigerladies an diesem Samstag hoch motiviert gegen den Tabellenführer TSV Göggingen auf das Spielfeld. Dieser musste bis dato lediglich eine Niederlage und ein Unentschieden hinnehmen.

Aufgrund des großen Tabellenabstandes zwischen den beiden Kontrahenten, sollte man wohl auch einen spielerischen Unterschied vermuten, doch die Tigerladies gaben sich gleich zu Beginn der Partie kämpferisch. Bereits im ersten Angriff versenkten die 1871-Damen den Ball zielgerichtet im Tor der Gögginger Heimmannschaft und auch das zweite Tor des Spiels gelang auf Seiten der Tigers. Dennoch schafften die Mädels es leider nicht sich weiter abzusetzen und erlaubten den Göggingerinnen immer wieder den Spielstand zu verkürzen. Die gesamte erste Halbzeit über zeigte sich den Zuschauern ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem die Tigerladies nahezu kontinuierlich die Führung eroberten. Erst zu Ende der ersten Halbzeit gelang es Gastgeberinnen das erste Mal mit einem Tor in Führung zu gehen. Mit einem Halbzeitstand von 11:10 gingen die beiden Teams in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit stand ganz unter dem Motto „Den bekannten Durchhänger in den ersten Minuten zu vermeiden und weiterhin alles zu geben“. Coach Micha Treml motivierte seine Mädels noch einmal alles in die Waagschale zu werfen und überzeugte sein Team, dass ein Überraschungssieg hier absolut nicht abwegig war. Kurz nach dem Anpfiff zeigte sich, dass die Tigerladies diese Worte verinnerlicht hatten - der Ausgleich zum 11:11 fiel und das 1871-Team konnte sogar mit zwei Toren in Führung gehen. Dennoch zeigte auch der Tabellenführer aus Göggingen, dass Aufgeben für ihn nicht in Frage kam und so erkämpfte sich dieser erneut den Ausgleich. Die nun leider aufkommende Unkonzentriertheit auf Seiten der Tiger-Damen rächte sich umgehend und die Göggingerinnen münzten diese Schwäche in eine Drei-Tore-Führung um. Trotzdem setzten die 1871-Mädels erneut an, um dieses Spiel doch noch zu drehen und kämpften sich erneut bis auf ein Tor heran. Erst in den letzten Minuten gelang es den Hausherrinnen mit dem Treffer zum 20:18 den Sieg endgültig zu sichern.

Nach dieser denkbar knappen Niederlage wurde der Vorsatz noch verstärkt, in den kommenden Spielen wieder punkten zu wollen. Das nächste Spiel geht am 03.02.2018 in heimischer Halle gegen die TSG Augsburg II über das Parkett. Auch gegen die TSG musste man sich in der Hinrunde leider mit 16:15 geschlagen geben. Die Tigerdamen werden 100% geben, um diese knappen Niederlagen endlich in einen Erfolg umzuwandeln und freuen sich hierbei über zahlreiche Unterstützung auf der Tribüne.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Holtz, Freter (beide Tor), Dobberstein (1), Leßmann (4), Heiß, Höfner (4/2), Wagner, Schwemmreiter (2), Pogacias, Lichtenstern (2), Schmatkow (3)
Angelegt von Stephanie Lichtenstern am 28.01.2018 11:24
TSV 1871 Augsburg – TV Niederraunau II  29:32 (13:16)TSV 1871 Augsburg – TV Niederraunau II 29:32 (13:16)
26.01.2018 Facebook | Teilen
Niederlage gegen direkten Konkurrenten sitzt tief

Nachdem bereits das erste Spiel im neuen Jahr gewaltig in die Hose gegangen war, erhoffte man sich im Spiel gegen den TV Niederraunau einen positiveren Ausgang. Doch trotz phasenweise ansehnlichen Handballspiels musste man die Punkte den Gästen mit ins Gepäck geben und verlor die Begegnung mit 29:32. Langsam aber stet muss man sich umsehen, um nicht die letzte Chance auf den Verbleib im Oberhaus des Bezirks Schwabens zu verspielen.

Direkt nach dem Anpfiff konnten die Zuschauer erkennen, dass sich dieses Spiel zugunsten beider Mannschaften entwickeln konnte, da kein Team sich bedeutend absetzen konnte. Nach zehn Minuten befanden sich die Augsburger Jungs mit 7:5 dank zahlreicher Tore von Marek Hustý in Front, aber diese Führung wurde sogleich von den Gästen egalisiert, somit konnte man wenig später eine Zwei-Tore-Führung für den TV Niederraunau von der Anzeigentafel ablesen. Das Abwehrverhalten der 1871er war zu diesem Zeitpunkt desaströs was sich darin äußerte, dass die Rückraumschützen nahezu bis an die 9m-Linie herangelangen konnten, ohne jegliche körperliche Gegenwehr zu spüren und ungehindert einnetzen konnten. Nachdem man selbst im Angriff mehrere hochkarätige Chancen nicht nutzen konnte, spielte sich das Team von Gäste-Coach Bernd Maisch bis zur Halbzeitpause durch durchdachte Spielzüge einen Vorsprung von drei Toren heraus. Beim Spielstand von 13:16 wurden die Seiten gewechselt.

Wie bereits in den vorhergehenden Matches redete
Trainer Lubos Urban seinen Männern Mut zu und verlangte ein engagiertes und körperbetonteres Defensivspiel. Offenbar bekamen seine Spieler dies jedoch nicht zu hören, denn in der Verteidigung war direkt nach Wiederanpfiff kaum Veränderung erkennbar. Die Passivität wurde sogleich bestraft und der Gegner konnte in der 31. Minute den ersten Abstand von fünf Toren herstellen, welcher von den Augsburger Jungs immerhin konstant gehalten werden konnte. Ein letztes Aufbäumen, gestützt auf eine aggressivere Deckung mit Youngster Lucas Schubert an der Spitze der 5:1-Abwehr, brachte die Heimmannschaft in der 41. Spielminute erstmals wieder auf nur zwei Tore heran. Infolgedessen reagierte der TV Niederraunau und variierte seine Angriffstaktik und es war schnell wieder ein komfortabler Vorsprung von sechs Toren herausgespielt. Eine Viertel Stunde vor Ende der Partie besannen sich die Augsburger Jungs endlich dazu auch in der Offensive wieder Gas zu geben und man kämpfte sich Tor um Tor heran, sodass man nach 52 Minuten wieder in Schlagdistanz gelangen konnte. Die Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen die Gäste konnten die Lubos-Schützlinge abermals nicht zu ihren Gunsten nutzen und man musste in Überzahl den wohl entscheidenden Treffer zum 28:30 hinnehmen. Es gelang nicht Torhüter Christian Väth zu entlasten, obwohl dieser aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Dominik Späth die Begegnung alleine bestreiten musste und mit zahlreichen Paraden seine Vorderleute immer wieder im Spiel hielt. Das Kräftemessen der beiden Teams endete mit 29:32 zugunsten der Gäste aus Niederraunau. Erfreulich aus Trainersicht war, dass sich endlich auch die Außenspieler wieder erfolgreicher in die Torschützenliste eintragen konnten, um so den torgefährlichsten Spieler im Rückraum Marek Hustý (11 Tore) zu entlasten und das Spiel unberechenbarer für den Gegner zu gestalten.

Durch diese erneute Niederlage wird das Fahrwasser für die Augsburger Jungs nun bedrohlich seicht und es müssen unbedingt Punkte aus den noch verbleibenden Partien geholt werden, um nicht den Gang in die Bezirksliga Schwaben antreten zu müssen. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird, dürfte jedem, der den bisherigen Saisonverlauf verfolgt hat, einleuchten. Das nächste Kellerduell findet am Samstag, den 27.01.2018 beim VSC Donauwörth statt gegen den man im Hinspiel 19:22 unterlegen war.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Väth (Tor), Kranz, Schubert (1), Brodmann (1), Kasten (6), Voit (4), Koppe M. (2), Adolph (1), Reisner, Bossauer, Feistle (3), Hustý (11/2).
Angelegt von Felix Reisner am 26.01.2018 14:31
TSV Haunstetten II - TSV 1871 Augsburg   32:19 (18:8)TSV Haunstetten II - TSV 1871 Augsburg 32:19 (18:8)
20.01.2018 Facebook | Teilen
Nichts zu holen gegen den Tabellenführer

Am vergangenen Sonntag trafen der Aufstiegsaspirant TSV Haunstetten II und der letztplatzierte TSV Augsburg 1871 auf dem Parkett aufeinander. Zu ungewohnt früher Anwurfzeit versuchten die Gäste ihr Bestes zu geben, was letztenendes zu wenig war. Man musste sich zurecht mit 32:19 unterlegen zeigen und bekam in vielen Belangen aufgezeigt, woran es aktuell im Spiel mangelt.

Von Beginn an ließen die Hausherren keine Zweifel aufkommen, wer diese Partie unbedingt für sich entscheiden wollte, sodass sich die Augsburger Jungs bereits nach 15 Minuten mit fünf Toren Rückstand respektvoll vor dem Tempohandball der Haunstetter zurückschreckten. Eigene Undiszipliniertheit handelte zudem unnötige Zwei-Minuten-Zeitstrafen ein, welche gepaart mit harmlos vorgetragenen und nicht mit letzter Konsequenz abgeschlossenen Angriffen dazu führten, dass man bereits zur Halbzeit 18:8 zurücklag. Gerade von den Außenpositionen erwartete Trainer Lubos mehr Aktivität, um so die Rückraumspieler zu entlasten, welche an diesem Tag wahrlich nicht mit hoher Treffsicherheit überzeugen konnten und einige Bälle neben das Tor beförderten. Der effektiv gespielten zweiten Welle der Haunstetter konnten die 1871er aufgrund konditioneller Schwächen wenig entgegensetzen, sodass sich Torwart Späth immer wieder im direkten Duell mit Hannes Spörhase, welcher mit sieben erzielten Treffern erfolgreichster Schütze der Begegnung war, gegenübersah.

In der Halbzeitpause ermunterte Lubos Urban seine Jungs, nicht gänzlich aufzugeben um zumindest nach 60 Minuten die Halle mit Achtung und Würde verlassen zu können und sich nicht wortwörtlich abschießen zu lassen. Nach Wiederanpfiff gelang seinen Mannen jedoch redlich wenig, denn es dauerte bis zur 40. Spielminute ehe das erste Tor in der zweiten Halbzeit zu verzeichnen war. Allein diese Tatsache stellt ein Armutszeugnis für die Angriffsbemühungen seiner Akteure dar. Folglich war die Partie schon zu diesem Zeitpunkt vorentschieden und die verbleibenden Minuten sollten lediglich der Ergebniskosmetik dienen, da die Gastgeber schon auf 17 Tore Vorsprung enteilt waren. Aus Sicht der Augsburger Jungs konnte man nichts weiter verlieren und so besann man sich eines Besseren und spielte wieder druckvoller nach vorne, obgleich die zweite Garde des TSV Haunstetten sehr wohl ein wenig die Fahrt aus dem eigenen Spiel nahm. Wie schon im letzten Spiel gegen den TSV Friedberg III zeigte sich der A-Jugendliche Lucas Schubert und konnte insgesamt vier Mal im Gehäuse von Markus Winter einnetzen. Dies änderte jedoch nichts an diesem in der Höhe verdienten Endstand von 32:19 für den TSV Haunstetten II, welcher damit seine Tabellenführung ausbauen konnte.

Für die Tigers, die abermals ihre Zähne nicht zeigen konnten, bedeutet diese Niederlage, dass die rote Laterne am Meierweg bleibt und es sehr schwer werden wird, den drohenden Abstieg in das Handballunterhaus des Bezirks Schwaben zu verhindern. Bei noch neun ausstehenden Begegnungen benötigen die 1871-Jungs in den nächsten Spielen gegen den TV Niederraunau II, den VSC Donauwörth und den VfL Günzburg II unbedingt zwei Punkte, um sich gegen diese direkten Rivalen im Kampf gegen den Abstieg behaupten zu können. Am Samstagabend um 19.30 Uhr bietet sich die Gelegenheit den ersten wichtigen Schritt für den Verbleib in der Bezirksoberliga zu gehen, denn mit dem TSV Niederraunau II ist ein unmittelbarer Kontrahent am Meierweg zu Gast. Auch dann brauchen die Tigers wieder ihre treuen Mitstreiter auf der Tribüne. Alle zusammen gegen den Abstieg!

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Väth, Späth (beide Tor), Kranz, Koppe B., Brodmann, Kasten (3), Voit (1), Stiegelmair (1), Koppe M. (2), Schubert (4), Reisner, Bossauer (1), Feistle (2), Hustý (5/1).
Angelegt von Felix Reisner am 20.01.2018 14:14
TSV 1871 Augsburg – TSV Friedberg III   21:22 (11:9)TSV 1871 Augsburg – TSV Friedberg III 21:22 (11:9)
18.01.2018 Facebook | Teilen
Erneute Niederlage gegen stark veränderte dritte Friedberger Mannschaft

Das erste Spiel des neuen Handballjahres fand am Donnerstag, den 11.01.2018, am Meierweg statt. Hierbei trafen die Tigers aus Augsburg und die dritte Garde des Bayernligisten TSV Friedberg aufeinander. Nach zähem Kräftemessen musste sich die Heimmannschaft nach 60 Minuten mit nur einem Tor Differenz mit 21:22 geschlagen geben.

Bereits vor Anpfiff der Partie stand fest, dass die beiden Punkte unbedingt in Augsburg behalten werden mussten, um nicht gänzlich den Anschluss an das Mittelfeld des Klassements der Bezirksoberliga Schwaben zu verlieren. In den ersten zehn Minuten der Begegnung konnte man dieses Vorhaben deutlich erkennen und die Augsburger Jungs gingen mit 5:2 in Führung. Nach einer Auszeit der Gäste, welche mit einer komplett anderen Mannschaftsaufstellung als noch im Hinspiel in Friedberg antraten, konnte man sich zunächst weiter absetzen ehe das eigene Angriffsspiel gegen Ende der ersten Halbzeit einen Bruch erlitt und auch die Abwehr in einigen Situationen unbeholfen und dilettantisch agierte. Infolgedessen gelang den Gästen kurz vor der Pause der Anschlusstreffer zum 10:9. Manuel Feistle erhöhte für die Tigers noch einmal zur Halbzeitführung von 11:9.

Den Pausentee nutzte Coach Lubos Urban um seine Männer neu für die zweiten 30 Minuten einzustimmen, sodass das Unternehmen Zwei-Punkte auch von Erfolg gekrönt werden sollte. Nach 45 gespielten Minuten konnten die Zuschauer sogar drei Tore Abstand zugunsten der Augsburger Jungs von der Anzeigentafel ablesen, doch zur Crunchtime hin schmolz dieser Vorsprung Tor um Tor, sodass dieser zehn Minuten vor Ende der Partie letztendlich egalisiert war und die letzten Kräfte mobilisiert werden mussten, um die wichtigen Punkte in Augsburg zu behalten. Mit spielentscheidend war eine unglückliche Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen Moritz Voit kurz vor Spielende, welche es den Gästen ermöglichte in Überzahl mit zwei Toren in Front zu gehen. In der letzten Auszeit forderte 1871-Coach Urban sein Team auf alles in eine Waagschale zu werfen und ordnete eine Manndeckung für die letzten Minuten an. Beim Stand von 21:21 gelang es den Friedbergern das letzte Tor für sich zu markieren, sodass die Begegnung denkbar knapp mit 21:22 für die Gastmannschaft endete. Erfreulich auf Seiten der Tigers ist, dass Youngster Lucas Schubert mit nur 17 Jahren seinen Einstand in der ersten Herrenmannschaft feiern konnte. Wir wünschen dir lieber Lucas alles Gute und sind überzeugt, dass du schnell Anschluss im Herrenbereich finden wirst.

Für die Augsburger Tigers rückte durch diese Niederlage die rote Laterne der Tabelle bedrohlich nahe und man musste sich im Spiel gegen den zwischenzeitlichen Tabellenführer TSV Haunstetten II neu sortieren, um gegen diese spielstarke Mannschaft bestehen zu können. Anpfiff zu dieser Partie war bereits drei Tage später zur ungewohnt frühen Anwurfzeit um 15.30 Uhr.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Väth, Späth (beide Tor), Kranz, Schubert, Brodmann, Kasten (6), Voit, Stiegelmair, Koppe M., Adolph (4), Reisner (1), Bossauer (1), Feistle (1), Hustý (8 ).
Angelegt von Felix Reisner am 18.01.2018 17:54
WIR WÜNSCHEN EUCH EIN GESUNDES UND GLÜCKLICHES, ZUFRIEDENES NEUES JAHR!WIR WÜNSCHEN EUCH EIN GESUNDES UND GLÜCKLICHES, ZUFRIEDENES NEUES JAHR!
31.12.2017 Facebook | Teilen
GLAUBEN AN EIN LANGES JAHR
Und nun wollen wir glauben an ein langes Jahr, das uns
gegeben ist, neu, unberührt, voll nie gewesener Dinge, voll nie getaner Arbeit, voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung; und wollen sehen, daß wirs nehmen lernen, ohne allzuviel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat, an die, die Notwendiges, Ernstes und Großes von ihm verlangen.
. . . Guten Neujahrsmorgen . . .
(Rainer Maria Rilke 1875-1926, österreichischer Erzähler und Lyriker)
Angelegt von Rolf Koppe am 31.12.2017 10:55